Wir sind "MINT-freundliche Schule"

Das Burggymnasium wurde am 4. Dezember 2017 mit dem Zertifikat "MINT-freundliche Schule" geehrt. Wir freuen uns über die Anerkennung unserer langjährigen Arbeit an der Etablierung eines MINT-Schwerpunktes an unserer Schule.

Die Ehrung "MINT-freundliche Schule" wird von der bundesweiten Initiative "MINT Zukunft schaffen" gemeinsam mit seinen Partnern verliehen und steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). Diese Auszeichnung hat einen sehr hohen Stellenwert. Alle Schulen durchlaufen ein einheitliches und aufwändiges Bewerbungsverfahren und nur wenige Schulen in Deutschland dürfen sich "MINT-freundliche Schule" nennen.

An der Auszeichnung der Schulen in Düsseldorf nahm Schulministerin Ivonne Gebauer teil. Sie sagte: "Eine umfassende Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen in den MINT-Fächern befähigt Jugendliche zu einer qualifizierten Teilhabe an Diskussionen zu naturwissenschaftlichen-technischen Themen. Der MINT-Sektor bietet Jugendlichen hervorragende Perspektiven – sowohl für eine berufliche als auch eine akademische Ausbildung. Deswegen gilt es, sie für diese Fächer zu begeistern." Genau das versteht das Burggymnasium als seine Aufgabe.

A. Hülsbusch

Energie, Kommunikation, Wasser - Workshops für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-10

Im MINT-Bereich starteten wir in das neue Schuljahr mit Workshops zu den aktuellen Themen Energie, Kommunikation und Wasser.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 wurden mit Fragen aus dem Bereich Energie konfrontiert:
Welche erneuerbaren Energien gibt es?
Wie kann man Energie sparen?
Und wie hängt das mit dem Klimawandel zusammen?
An einem Modell konnten sie auch sehen, wie eine Dampfmaschine funktioniert.

Die 9. Klassen beschäftigen sich bei dem Workshop "Mit Highspeed durch das Datennetz" zunächst mit der Geschichte der Kommunikation:
Was ist Kommunikation?
Wie viele Sprachen sprechen wir?
Wie wurden früher Botschaften gesendet?
Wie war der Weg vom Telefon zum Handy?
Die Möglichkeit der Telekommunikation durch das Glasfaserkabel wurde durch Experimente anschaulich gemacht, u. a.
zu Datensignalen in Glasfasern,
zur Herstellung von flexiblem Glas – die Schülerinnen und Schüler zogen selbst Glasfaser –,
zum Unterschied zwischen analoger und digitaler Technologie und
zur Leitung von Laserlicht um eine Kurve herum.

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Was sich unter dem Begriff "Virtuelles Wasser" verbirgt, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen / EF in dem gleichnamigen Workshop.
Virtuelles Wasser bezeichnet die Menge Wasser, die tatsächlich für die Herstellung eines Produktes anfällt. Für eine Frucht Avocado sind unglaubliche 1.000 Liter Wasser nötig, für einen Burger sogar 2.400 Liter Wasser.
Der Wasserbedarf steigt unaufhörlich und gleichzeitig wird diese endliche Ressource weltweit immer knapper. Viele Informationen und die Errechnung des eigenen Wasserbedarfs gaben unseren Schülerinnen und Schülern Denkanstöße.

Die Workshops wurden von Herrn Schultz von der Deutschen Umwelt-Aktion e. V. geleitet und von innogy SE bzw. der Sparkasse Essen finanziert.

A. Hülsbusch

Weitere Informationen

Eckpunkte

MINT-Unterrichtsfächer an der Burg:

Mathematik
Physik
Chemie
Biologie
Physik/Technik
Biologie/Sport

MINT-AGs an der Burg:

Roboter
"Burg forscht"
Energiesparfüchse
NaWi
Medienscouts
Schulsanitäter

Ansprechpartnerin für MINT: Frau Hülsbusch

Burg in MINT

Der Ausdruck "MINT" ist ein Initialwort, das aus den Begriffen "Mathematik", "Informatik", "Naturwissenschaft" und "Technik" gebildet wurde. 

Die MINT-Fachschaften unserer Schule haben den Tag "BURG in MINT" ins Leben gerufen, um das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Naturwissenschaft und Technik zu fördern.

Zum ersten Mal wurde dieser Tag am 13. Oktober 2017 organisiert. In den ersten vier Unterrichtsstunden haben alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 9, in Mädchen- und Jungengruppen getrennt, an vier verschiedenen Projekten im Bereich der Naturwissenschaften und Technik teilgenommen. 

Es wurden Roboter gebaut und so programmiert, dass sie autonom vorwärts und rückwärts fahren, wenden und einen Ton ausgeben konnten. Dabei wurden die Neuntklässler von Mitgliedern unserer Roboter-AG unter der Leitung von Frau Hülsbusch unterstützt. 

Unter Aufsicht von Frau Tsetsilas und der "Burg forscht"-AG löteten die Schülerinnen und Schüler kleine Übungsobjekte, Robotermädchen bzw. Roboterjungen, die mit leuchtenden LEDs ausgestattet waren. 

Im Computerraum stellte Herr Gramse die Programmiersprache Scratch vor. Damit wurden dann selbstständig kleine Spiele programmiert. 

Im Biologieraum brachten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Frau Gamradt und Herrn Tomala Enzyme zum Leuchten.

Alle Beteiligten hatten großen Spaß und fanden alle vier Projekte sehr interessant. Fotos finden Sie in der Bildergalerie oben rechts.

Der MINT-Tag soll nun Tradition werden und jährlich stattfinden.

Vielen herzlichen Dank an die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer und die engagierten Helferinnen und Helfer aus der Roboter-AG und der "Burg forscht"-AG: Ahn Le Nguyen (Q2), Maxim Hasselbach (EF) und Lukas Ritz (Q2).

A.Hülsbusch

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