Praktische Philosophie

Jeder kennt Fragen wie: Wer bin ich eigentlich? Wie gehe ich mit anderen um? Was ist gut/böse? Müssen Kriege sein? Nicht immer ist im Alltag eine klare Antwort auf solch spannende Fragen möglich.

Im Unterricht der Praktischen Philosophie lernen die Schüler selbstständig durch eigenes Nachdenken vernünftige Antworten auf solche Fragen zu finden, aber auch kritisch das Selbstverständliche zu hinterfragen. Situationen werden vor allem aus moralischen Gesichtspunkten beleuchtet und Versuche genauer Definition werden unternommen.

Der Unterricht gliedert sich in sieben Fragenkreise:
1. Die Frage nach dem Selbst
2. Die Frage nach dem Anderen
3. Die Frage nach dem guten Handeln
4. Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft
5. Die Frage nach Natur, Kultur und Technik
6. Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien
7. Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn

Zu jedem Fragenkreis gibt es zwei Themen zur Auswahl, aus denen die Schüler nach eigenem Interesse in der Klassengemeinschaft auswählen dürfen.

Neben der Lektüre kürzerer, anschaulicher Texte wird im Unterricht besonders viel Wert auf Diskussionen und logisches Argumentieren gelegt. Es geht darum, dass die Schüler lernen, ihre Gedanken umfassend in der Klasse auszutauschen, sie zusammenhängend darzustellen und zu reflektieren.

J. Drucks

Eckpunkte

Praktische Philosophie in der Sekundarstufe I:
SchülerInnen, die nicht am evangelischen oder katholischen Religionsunterricht teilnehmen, erhalten stattdessen Unterricht in Praktischer Philosophie
Jg. 5-9, jeweils zweistündig

Philosophie in der Sekundarstufe II:
Grundkurse

Leben von und mit der Natur

 
Im Fach Praktische Philosophie das Thema "Leben von und mit der Natur" und auf dem Burgplatz 1.600 Figuren des Großen Pandabären: Was lag da näher, als mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 6 am 17.09.2013 an der Aktion des World Wide Fund For Nature (WWF) teilzunehmen? Neben interaktiv gestalteten Informationen über die akute Bedrohung der Tiere durch Menschenhand und Spielangeboten rund um das Maskottchen des WWF war es vor allem die figürliche Darstellung des Bestands, die die Bedrohung der Natur handgreiflich werden ließ.
 
C. Krambrich